Juni 25, 2026

Die Digitalagentur dotSource bringt ihren dotSource Personal Assistant jetzt auch für externe Unternehmen auf den Markt. Der KI-Assistent läuft als App in Microsoft Teams und wurde sechs Monate intensiv erprobt. Unternehmen können ab sofort einen »virtuellen Mitarbeiter« mit vollständiger Governance, Kostenkontrolle und Compliance-Architektur nutzen. Eine Live-Demo durch dotSource-Gründer Christian Otto Grötsch findet am 7. Juli statt. 

 

Hintergrund: OpenClaw-Boom trifft Unternehmensrealität

Autonome KI-Agenten übernehmen eigenständig Aufgaben von der Kalenderpflege über Code-Generierung bis hin zu Reporting und Social Media Monitoring. Viele dieser Systeme setzen auf maximale Offenheit und grenzenlose Flexibilität. Doch für den Einsatz in Unternehmensumgebungen braucht es mehr: Klare Zugriffsregeln, kontrollierte Code-Generierung und belastbare Governance.

Gleichzeitig setzen große, nicht-EU-basierte Anbieter auf proprietäre KI-Assistenten, die tief in Betriebssysteme, Web- oder Kollaborationsplattformen integriert werden. Unternehmen erhalten kurzfristig Komfort, zahlen aber mit Vendor-Lock-in, Abhängigkeit von externen Clouds, begrenzter Anpassbarkeit und zusätzlichen DSGVO-Risiken.

Der Gegenentwurf: Ein Personal Assistant mit Hausverstand

Der dotSource Personal Assistant verbindet die Handlungsfähigkeit moderner KI-Agenten mit einer Architektur, die für den Unternehmensalltag skalierbar ist. Er integriert sich nahtlos in bestehende Kollaborationsumgebungen und Systemlandschaften, von MS 365 über CRM- und Commerce-Systeme bis hin zu individuellen ERP- und anderen Backend-Anwendungen.

Konkret unterstützt er bei routinierten Aufgaben, darunter:

  • programmieren und kleinere Automatisierungen vorbereiten,

  • Kalender lesen und Termine strukturieren,

  • E-Mail-Inbox lesen, zusammenfassen und priorisieren,

  • Webseiten besuchen, sich einloggen, Informationen extrahieren und weiterverarbeiten,

  • Formulare und Masken in Business-Systemen ausfüllen,

  • sich wiederkehrende Aufgaben und Prozesse merken und daraus Templates ableiten,

  • Verschiedene interne und externe Datenquellen verbinden, große Datenmengen analysieren.

Über MCP-Server ist der dotSource Personal Assistant bereits tief in Unternehmenssysteme eingebettet bzw. für diese vorbereitet: Salesforce, Jira, Confluence, Microsoft 365, CMS und PIM-Systeme. Agenten übernehmen dort Routinetätigkeiten, wie das Anlegen und Pflegen von Datensätzen, Aktualisieren von Produktinformationen und Kampagnenseiten, Erstellen von Tickets und Dokumentation. Morgendliche Status-Updates werden zudem kompakt in Teams geliefert: Termine, kritische Tickets, Branchennews und KPIs.

Sicherheitsarchitektur mit klaren Spielregeln

Als Teil der dotSource KI-Plattform verfügt der OpenClaw-basierte Personal Assistant über eine Governance-Schicht mit drei zentralen Funktionen:

Zugriff und Isolation 
Es ist genau definiert, auf welche Accounts und damit E-Mails, Kalender, Ordner, Systeme und APIs der Assistent zugreifen darf. Einzelne Instanzen sind voneinander isoliert.

Kostenkontrolle für LLMs

LLM-Kosten werden pro Nutzer und Team über das ebenfalls neue Produkt »dotSource AI Consumption Dashboard« transparent abgebildet. Unternehmen sehen, welche Anwendungsfälle welchen finanziellen Impact haben, und können so Budgets steuern.

Kontrollierter Zugriff statt Wildwuchs

Der dotSource Personal Assistant bietet einen zentralen Secret-Vault mit Dashboard, Logs und Policy Engine. Agents arbeiten u.a. mit Pseudo-Tokens, während echte Secrets erst zur Request-Zeit injiziert werden. Benutzerdefinierte Regeln lassen sich einfach anlegen.

Damit wird der Assistent nicht zum Sicherheitsrisiko, sondern lässt sich wie jeder andere Teil der IT-Infrastruktur planen und bei Bedarf prüfen.

Über die dotSource KI-Plattform

Die dotSource KI-Plattform stellt Unternehmen eine zentrale Umgebung für den produktiven und sicheren KI-Einsatz. Sie umfasst den Personal Assistant, das AI Consumption Dashboard zur Transparenz über Kosten und Qualität von KI-Services, den LLM-Proxy als sicheren Zugangspunkt zu unterschiedlichen Large Language Models, eine Agent Orchestration für das Zusammenspiel spezialisierter KI-Agenten sowie einen MCP-Layer zur standardisierten Anbindung bestehender Systeme und Datenquellen. Entwicklung und laufender Support werden von spezialisierten Forward Deployed Engineers übernommen.

Die Plattform richtet sich an Unternehmen, die ihre Prozesse, Datenflüsse und Systemlandschaften in Vertrieb, Marketing und Service gezielt optimieren wollen. Module, Integrationen und Use Cases können bedarfsgerecht ergänzt werden, ohne bestehende Systeme zu ersetzen oder Sicherheits- und Governance-Vorgaben zu unterlaufen.

Gesetzliche Vorgaben lenken automatisch die KI-Strategie

Der EU AI Act setzt den Rahmen und Druck für KI-Systeme in Europa. In den kommenden Jahren wird es kaum noch möglich sein, KI-Agenten ohne lückenlose Audit-Trails und nachweisbare Compliance-Integration zu betreiben. Proprietäre Black-Box-Lösungen werden damit zum Risiko – sowohl datenschutzrechtlich als auch haftungsrechtlich.

Christian Otto Grötsch: »Die KI-Skepsis ist berechtigt und das zu ignorieren wäre naiv. Die Eigendynamik lässt sich schon jetzt nicht aufhalten. Wer jetzt aber verantwortungsvoll mit diesen Systemen umgeht und auf Transparenz, Nutzungsrichtlinien, Governance-Frameworks und Schulungen, setzt, muss sich bei zukünftigen Regulierungen nicht umbauen.«

Vorstellung des Personal Assistant am 7. Juli 2026

Für Interessierte wird es bald eine Live-Demo geben: Christian Grötsch stellt gemeinsam mit IT-Experten Alexander Felde den Assistenten vor und beantwortet Fragen zur Einführungsstrategie und Governance. Die Anmeldung ist kostenfrei: https://s.dotsource.de/pa-pm

 

Über dotSource

Seit 2006 ist dotSource branchenübergreifender Spezialist für digitale Transformation. Von der ersten Idee bis zum messbaren Erfolg. Für KI und jede andere Strategie und Technologieprojekt. Dafür sorgen 500 Digitalexpertinnen und -experten mit einem tiefen Marktverständnis und jahrelanger Erfahrung. Sie begleiten Unternehmen wie Alnatura, hessnatur, KWS, Messe Düsseldorf, Rossmann, Würth oder Netto Digital mit skalierbaren KI-getriebenen Lösungen in Marketing, Vertrieb und Services. Nutzerzentriert, datengestützt und beratungsstark. Von KI-Strategie, Branding, Konzeption, UX-Design und Realisierung über Conversion-Optimierung und dem Betrieb in der Cloud bis zu Business Intelligence.

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